27. Oktober 2015

Workshop 28./29.11

12291016_10153130087927115_4927105019201534560_oWie kann man seine eigenen Arbeitsbedingungen, seine Position in den Produktionsverhältnissen sowie die eigenen und die gesellschaftlichen Vorstellungen davon greifen/verstehen? Wie interpretiere ich das gesellschaftliche Skript von Arbeit, oder schreibe es sogar um? Sicherlich nicht alleine!

Wir laden ein zur militanten Selbstbefragung von Produktionsbedingungen, während und nach dem Studium und in anderen Übergangsphasen.

Was ist mein Ideal von Arbeit und wie sieht meine Realität aus…? Welche Sicherheiten für selbständige Arbeit sind gesellschaftlich gegeben oder einforderbar…? Wenn meine Nebenjobs unsicherer werden und keine Perspektive bieten, was ist dann meine Hauptberufung…? Was ist der Wert kreativer, wissenschaftlicher und politischer Arbeit in Anbetracht neoliberaler Kreativitätsrethorik für alle Schichten…?

Solche Fragen sollen Ausgangspunkt des 2­tägigen Workshops sein. Mittels prozessoffener, performativer Analysemethoden wollen wir uns gemeinsam erforschen – unsere individuellen Erfahrungen davon, wie wir leben/arbeiten und wie wir leben/arbeiten wollen, zu den gesellschaftlichen Voraussetzungen ins Verhältnis setzen.
Dabei sind wir immer auf der Suche nach Widersprüchen und möglichen, besseren Formen.

28/29.11.2015 / jeweils 10-17 Uhr / Interim, Demmeringstraße 34, Leipzig

Eine Veranstaltung des RPJ in Kooperation mit der linksjugend (’solid) Sachsen